Mal einfach in Afrika nachfragen

Habe ich eigentlich schon mal gesagt, dass das Internet und alles, was damit zusammenhängt, eine tolle Sache ist? Die Welt ist kleiner geworden, die Menschen kommen sich näher (wenn sie wollen), Grenzen werden durchlässig(er).

Der Anlass für diese kleine Jubelarie: Für einen Text, den ich geschrieben habe, möchte ich eine Illustration eines afrikanischen Künstlers verwenden. Noch vor zehn Jahren wäre ich niemals auf so eine Idee gekommen, einmal abgesehen davon, dass ich von der Zeichnung nie etwas erfahren hätte. Jetzt habe ich etwas bei Facebook gestöbert, eine Nachricht mit meinem Anliegen geschrieben, und zehn Minuten später hatte ich eine Telefonnummer in Lagos, Nigeria, und konnte dem Zuständigen eine Whatsapp schicken. Die – positive – Antwort kam prompt. Die ganze Angelegenheit hat mich eine halbe Stunde gekostet.

Fragwürdiges Verhältnis zur Gewalt

Karl-Herbert Scheer: Piraten zwischen Erde und Mars. Ein Bericht von morgen. Hrsg. von Kurt Kobler & Joachim Kutzner (Terranischer Club Eden).

Format Din A5, Softcover / Umfang: 154 Seiten. Farbiges Titelbild: Alexander Braccu.

Preis: 7,50 € + Versand (BRD: 1,50 € / EU: 3,50 €).
Das Buch kann beim Terranischen Club Eden bestellt werden. Infos unter www.terranischer-club-eden.com.

Diese Rezension erschien ursprünglich im der SOL 88 (Ausgabe 4/2017), dem Magazin der Perry-Rhodan-Fanzentrale, und wurde von mir für diesen Post leicht überarbeitet.

Der Terranische Club Eden (TCE), ein Zusammenschluss von Fans der Science-Fiction-Serie »PERRY-RHODAN« hat den Fortsetzungsroman »Piraten zwischen Erde und Mars«, das Erstlingswerk von Karl-Herbert Scheer aus dem Jahr 1951/52, wiederveröffentlicht.

Karl-Herbert Scheer (1928-1991), der erste Chefautor von PERRY-RHODAN, war zweifellos einer der wichtigsten SF-Schriftsteller hierzulande; er hat die Anfänge des Genres in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg entscheidend mitgeprägt. Erschienen war das Erstlingswerk zwischen dem 28. Oktober 1951 und dem 10. Februar 1952 als Fortsetzungsroman in der Wochenzeitschrift »Das grüne Blatt«. Beigelegt ist dem Buch ein Faksimile der erste Folge des Romans im Format DIN-A-3 (29,7 x 42 cm). Das Originalformat betrug etwa 50 x 70 cm.

Der erste Roman? An den einschlägigen Stellen im Internet – dem Autorenporträt auf der PERRY-RHODAN-Homepage, in der Perrypedia, bei Wikipedia – heißt es übereinstimmend: Scheers Erstlingswerk erschien 1948 unter dem Titel »Stern A funkt Hilfe«. Tatsächlich, das haben die Aktiven des TCE bereits 2006 im Gedächtnisband »Kommandosache K. H. Scheer« gezeigt, wurde »Stern A funkt Hilfe« erst 1952 veröffentlicht – und zwar gleich zweimal, als »Manuskript« (was wohl bedeutet: von Scheer selbst finanziert) im Umschau-Verlag sowie als Leihbuch im Reihenbuch-Verlag (beide Frankfurt/Main). Außerdem erschien er 1953 in Fortsetzungen im »Grünen Blatt«. Im Anhang zu den »Piraten« wird das in Auszügen dargestellt. Auch an anderer Stelle findet man entsprechende Hinweise, zum Beispiel in der Online-Portal www.sf-leihbuch.de. Es wäre an der Zeit, dass die falschen Angaben geändert wurden.

Originalveröffentlichung als Grundlage

Im Unterschied zu anderen Wiederveröffentlichungen der »Piraten« in der Vergangenheit, für die der Text überarbeitet wurde, haben die Herausgeber Kurt Kobler und Joachim Kutzner sowie ihre Mitstreiter vom TCE die Originalfassung aus dem »Grünen Blatt« verwendet – einschließlich der Einteilung der einzelnen Folgen, der Vorschauen, Zusammenfassungen und der Originalillustrationen von Arno Bierwisch. In einer »Nachlese der Redaktion« erläutern sie unter anderem, vor welchen Schwierigkeiten sie dabei gestanden haben, in wie weit sie in den Text eingegriffen haben und welche Änderungen in den anderen Wiederveröffentlichungen (die alle unter dem Titel »Piraten zwischen Mars und Erde« erschienen) vorgenommen wurden.

»Piraten zwischen Erde und Mars« mit dem Untertitel »Ein Bericht von morgen« ist ein Agententhriller und spielt im Jahr 1982 (»Längst waren die Spuren des Zweiten Weltkriegs getilgt«, S. 23). Die erste Landung auf dem Mars liegt zwölf Jahre zurück, der rote Planet ist besiedelt. Dort wurde das Element Halldronium entdeckt, ein Wunderstoff, der alle Energieprobleme der Erde löst. Als innerhalb kürzester Zeit fünf Transportraumschiffe, die das Halldronium tonnenweise zur Erde bringen, sowie eine Raumstation verschwinden, werden vom Geheimdienst der Vereinigten Staaten von Europa (Hauptstadt Berlin) zwei Raumpiloten – Hans Schröder, der »kaum dreißgjährige 1,95 Meter große Herkules« (S. 29) und sein Freund Fritz Schulze – in die geheimnisvolle Organisation der Raumpiraten eingeschleust, um deren Handwerk zu legen. Die beinahe James-Bond-mäßige Mission mit Funkgerät im Feuerzeug und einer als Pfeife getarnten Schusswaffe, zwei Jahre vor dem ersten Bond-Roman von Ian Fleming (»Casino Royal« erschien 1953), geht natürlich fast schief, aber am Ende sind die Piraten vernichtet, das gestohlene Halldronium sichergestellt, und der deutsche Held findet auch noch die Liebe seines Lebens.

Der Roman selbst ist ein noch unausgegorenes Erstlingswerk mit vielen sprachlichen und erzählerischen Schwächen, dem der Mief der 50er Jahre anhaftet, aber mit erkennbarem Potenzial. Scheer weiß Spannung zu erzeugen und eine Handlung durch Action und unerwartete Wendungen voranzutreiben, ist erfindungsreich bei den Details, kümmert sich aber kaum um seine Figuren. Hier bedient er sich gängiger Klischees und Stereotypen: Der undurchsichtige Chinese, der Whiskey trinkende Amerikaner, der geniale, aber teuflische Wissenschaftler, der heroische Deutsche und sein getreuer Gefährte treten auf und eilen mit hölzernen Dialogen durchs All.

Naturgesetze ignoriert

Technik spielt eine zentrale Rolle. In Scheers ausgehendem 20. Jahrhundert fahren Elektroautomobile durch Berlin, benutzen Menschen Transport-Fließbänder, treiben »Atomkraftmaschinen« Raumschiffe an. Der letzte Schrei sind Elektrofeuerzeuge, mit denen sich die Raumschiffkapitäne ihre Pfeifen anzünden (Scheer war selbst Pfeifenraucher). Der Fortschrittsglaube ist ungebrochen. Im Überschwang ignoriert Scheer aber Naturgesetze und lässt die Raumschiffe unmögliche Manöver fliegen: Jeder aufgeweckte Oberschüler konnte sich 1951 ausrechnen, dass ein Raumschiff, das stunden- oder gar tagelang mit »Beschleunigung 10« (9,81 m/sec2) durchs All gejagt ist und dabei Geschwindigkeiten von einer Millionen Stundenkilometer und mehr erreicht hat, nicht einfach eine »scharfe Linkswendung« (S. 104) machen kann, ohne zerrissen zu werden (davon abgesehen wären die Raumschiffe nach Scheers eigener Beschreibung in Folge 2 des Romans weder zu solchen Beschleunigungswerten noch zu solchen Manövern in der Lage gewesen).
Aber drücken wir ein Auge zu, hier steht die Action einfach im Vordergrund. Da lässt es Handgranaten-Herbert, wie er später genannt wird, krachen.

In einem anderen Fall ist Nachsicht fehl am Platze. Scheers Haltung zur Gewalt, wie sie sich in den »Piraten« manifestiert, war sicher auch vor mehr als 60 Jahren fragwürdig.

In dem Roman werden die Konflikte mit Gewalt gelöst. Dabei ist sie nicht die Ultima ratio, also das letzte Mittel, wenn alle anderen versagen, sondern das einzige Mittel. Dass die Raumpiraten skrupellos und zu allem bereit sind – »Sollte sich jemand nähern, ruhig eintreten lassen und dann umlegen« (S. 41) – wundert nicht. Aber auch Protagonist Hans Schröder, der zu den Guten gehört, ist alles andere als zimperlich. In die Unterwelt führt er sich ein, indem er eine Prügelei provoziert und einen Boxweltmeister niederstreckt. Als sich später an Bord des Piratenschiffs die Lage zuspitzt, geht er buchstäblich über Leichen: Nachdem Schröder eben noch alles daran gesetzt hat, die Vernichtung eines Raumschiffs durch die Piraten zu verhindern, um Menschenleben zu retten, exekutiert er bald darauf einen Anführer der Freibeuter durch einen gezielten Kopfschuss und bringt anschließend 70 »Gangster«, die er auf der Raumstation dank einer List in einem Raum eingesperrt hat, um, indem er ein Loch in die Außenwand sprengt, wodurch die Atmosphäre ins Vakuum des Weltraums entweicht und die Eingeschlossenen ersticken. Dazu hatte er vorher dort Sprengstoff deponiert. Eine solche Szene nur wenige Jahre, nachdem die Nazis Menschen in Räume eingesperrt und vergast hatten, zu schreiben, ist mehr als nur instinktlos.

Der Staat ist gewaltätig

Bei Scheer sind aber nicht nur Individuen wenig zimperlich, sondern auch der Staat ist gewalttätig und handelt rücksichtslos. Das irdische Hauptquartier der Raumpiraten, eine befestigte Insel im Ozean, wird vom Geheimdienst mit einer Atombombe zerstört – ohne Warnung, ohne Ultimatum: »Als nach Minuten die pilzförmige Feuer- und Wassersäule wieder in sich zusammensank, war die flache Insel […] spurlos verschwunden« (S. 126). Über das Ende von Daisy Merlton, der Chefin der Raumpiraten, die auf der Flucht mit ihrem Raumschiff ins Fadenkreuz des Verfolgers gerät, schreibt Scheer: »Die beiden starr eingebauten Kanonen [des Verfolgers] begannen zu dröhnen, das rasende Hämmern der zahlreichen leichten Maschinenwaffen drang trotz der Hörmuscheln des Bordfunks in die Ohren der Männer. Zwei Sekunden war die verglaste Bugkanzel des Jagdkreuzers war (sic!) in grelle Glut getaucht… Der Kanonier […] sah, daß sich das Piratenschiff mit Daisy Merlton und ihrem Funker in einer grellweiße Sonne verwandelte, von der aus glühende Metallteile nach allen Himmelsrichtungen fortspritzten« (S. 135 f.).

Kurt Kobler, ein bekennender Scheer-Fan, bezeichnet die »Piraten« in seinem Vorwort als den »wichtigsten deutschen Science-Fiction-Roman nach dem Zweiten Weltkrieg«. Er hat insofern recht, als es mit der Schriftstellerkarriere von Scheer ohne den Erfolg von »Piraten zwischen Erde und Mars« im »Grünen Blatt« womöglich gleich zu Ende gewesen wäre und die SF in Deutschland eine andere Richtung genommen hätte – ob zum Besseren oder Schlechteren, lassen wir mal dahingestellt (darüber streiten Kritiker und Fans seit Jahrzehnten). Jedenfalls hätte es die PERRY-RHODAN-Serie ohne K. H. Scheer nicht gegeben. Nur dieser werkbiografische Aspekt rechtfertigt die Wiederveröffentlichung des Romans. Ansonsten hätten die »Piraten« ruhig für immer in Vergessenheit geraten können.

Grab this book – AfroSF: Science Fiction by African Writers

 

Ivor W. Hartmann (ed.)

AfroSF: Science Fiction by African Writers (English Edition). Storytime 2016. 406 S.

Paperback – ISBN-13: 978-0987008961

E-Book – ASIN: B00AEUH112

I’ve just finished »AfroSF«, the first ever genuine anthology of science fiction short stories by African writers. The book was published in 2013 by Ivor W. Hartmann, a writer and publisher from Zimbabwe.

»AfroSF« gives us 22 stories from 22 African authors from different countries. It starts with »Moom!« by Nnedi Okorafor, a story with a strong hint of mystery about a swordfish, and ends with »Proposition 23«, a cyberpunk story by Efe Okogu, in which artificial intelligence seeks to dominate and control humanity. Others are space flights, aliens or horror stories covering a wide range of topics.

What impresses me most is the strong African perspective. The stories take place in Africa, have Africans as protagonists, and deal with African affairs and features like corruption, abuse of power, superstition, and so on. You wouldn’t find this so consisently implemented in an European anthology.

If you enjoy reading smart short stories and are ready to broaden your horizons, you should grab this book.

»AfroSF« is available as paperback in many countries. German retailers offer it on their homepages, so your local bookstore should have no problem to order it. But have a look at the prices. They differ between 15,99 and 18,99 Euro. There is also an ebook version, but I’ve found it only at Amazon’s.


Homepage of Ivor W. Hartmann

Nichts los am Mittelpunkt

So sieht es am Mittelpunkt Ostfrieslands aus.

Seit einiger Zeit wirbt die Gemeinde Ihlow mit einem neuen Logo und dem Slogan »Mitttelpunkt Ostfrieslands« um Urlauber. Weil es ein Alleinstellungsmerkmal ist; so was braucht man heutzutage. Ich habe hier schon einmal darauf hingewiesen, dass im Ortsteil Westerende-Holzloog diese besondere Stelle durch einen Findling mit Bronzetafel markiert wurde.

ihlowWer sich einmal in der Mitte Ostfrieslands umgesehen hat weiß, dass es dort nicht viel wirklich Sehenswertes gibt. Es sieht aus wie an vielen anderen Stellen: Grünland und Felder soweit das Auge reicht, ein paar Bäume und Hecken, ab und zu ein Haus. Die typische mittelostfriesische Grünlandsteppe eben.

Wie so oft in Ostfriesland liegen die Besonderheiten im Verborgenen und vielfach in der Vergangenheit.

Bei Holzloog spricht der Name. Kundige erkennen am Bestandteil »Holz« die Verbindung zu einem Gehölz oder zu Wald. Von Wald ist nicht mehr viel zu sehen, aber das war früher anders. »Loog« ist das plattdeutsche Wort für Dorf. Zusammen mit dem Dorf Kirchloog und einigen anderen kleinen Siedlungen gehört(e) Holzloog zum Kirchspiel Westerende.

Vor dem Bau des Treckfahrtstiefs zwischen Aurich und Emden, dem Vorläufer des Ems-Jade-Kanals, Ende des 18. Jahrhunderts hatte Holzloog wohl einen kleinen Hafen. Denn von dort an war die Westerender Ehe, die früher in die Ems mündete, schiffbar und konnte als Transportweg diesen.

Der alte Slogan der Gemeinde stammte aus einer Zeit, als man Alliterationen für cool hielt und lautete »Wald, Wasser, Weite«. Das ist anschaulich und sagt mehr über Ihlow aus als »Mittelpunkt Ostfrieslands«.

Nur noch ein Blick zurück auf 2017

Bild: Mohamed Hassan

Kein  Blog ohne Blog-Rückblick zu Jahresbeginn? Das ist wohl eine der ungeschriebenen Regeln. Ich will es in diesem Jahr kurz machen und beginne gleich mit einem Dank an alle, die den Weg hierher gefunden haben. Einigen treuen Lesern gilt der Dank im besonderen. Es ist erfreulich, dass es offenbar Gründe gibt, hierher zurückzukehren.

Im Allgemeinen lag der Blog 2017, was die Zugriffszahlen angeht, in den ersten zehn Monaten unwesentlich unter dem Vorjahresniveau. Im Herbst habe ich begonnen, mit dem Blog auf die neue Adresse blog.fiks.de umzuziehen. Ab Mitte Oktober erschienen im alten Blog keine neuen Posts mehr. Der Umzug hat insgesamt zu einem Rückgang an Aufrufen geführt, und es ist mir anscheinend nicht gelungen, die User einfach mitzunehmen. In einer Übergangszeit gab es bei alten Post Fehlermeldungen, weil die Anfragen im neuen Blog ins Leere liefen. Zudem mussten die neuen Adressen in den einschlägigen Suchmaschinen erst sichtbar werden.

Diese Probleme sind behoben, und inzwischen liegen die täglichen Zugriffszahlen wieder auf dem Niveau des alten Blogs. Sie sind mir aber weiter zu niedrig. Bisher ist mir noch keine Strategie eingefallen, wie sich das ändern ließe. Am Inhalt kann’s eigentlich nicht liegen. Ich bin nämlich immer wieder verblüfft, wie viele Follower und Likes andere Blogger haben, die ab und zu mal ein paar Banalitäten in die Welt werfen.

Alle Jahre wieder

Der am häufigsten aufgerufene Post ist weiterhin „Wo liegt Ostfriesland?“. Er lag im vergangenen Jahr in jedem ausgewerteten Monat (Januar bis Oktober) mit Abstand an der Spitze, und verzeichnet auch jetzt etwa 20 Prozent. Auf Platz 2: die ostfriesischen Berge. Auffallend ist Platz 3: Der Post über meine Erfahrungen als Selfpublisher mit Books on Demand und ihre Präsentation durch Amazon. Der Post wird wohl wegen seines Titels häufig aufgerufen, was ein Indiz für Informationsbedarf ist, aber wohl nur wenig gelesen, weil er a) sehr speziell und b) schon ein paar Jahre alt ist.

Im vergangenen Jahr kamen die Besucher aus 61 Ländern in aller Welt. Platz 1, natürlich, Deutschland mit 78 Prozent der Zugriffe (2016 waren es noch 87 Prozent), wieder gefolgt von den USA, Österreich und der Schweiz. Zu den exotischen Ländern mit nur je einem Aufruf gehören Georgien, Lettland und Montenegro. Weiter stark unterrepräsentiert sind Afrika und Asien, was aber bei dem Angebot auch kein Wunder ist. Da ist es eher erstaunlich, wenn es User aus Myanmar oder Honduras gibt. Das nichteuropäische Land mit den meisten Zugriffen ist übrigens Südkorea, gefolgt von Brasilien.

Ich weiß mehr über euch

Durch den Blogumzug ist es mir jetzt auch möglich, umfangreichere Statistiktools anzuwenden. Sie verraten mir zum Beispiel, dass die meisten Nutzer am Desktop-PC sitzen und fast 15 Prozent der Leute, die bei Google nach „nachtzug münchen rom erfahrungen“ gesucht haben, auf meinem Blog gelandet bin. Dort habe ich über meine Erfahrungen in eben jenem Nachtzug geschrieben. Ich weiß also mehr über euch, kann daraus aber auch (noch) keine Strategie entwickeln.

Ein Ausblick aufs gerade angefangene Jahr ist schwierig. Themen werden in diesem Jahr meine zahlreichen geplanten Besucher von Science-Fiction-Veranstaltungen sein, angefangen beim GarchingCon Anfang Juni in München bis zum BuchmesseCon Mitte Oktober in Dreieich. Ich wollte auch wieder mehr rezensieren, aber das mache ich inzwischen nur, wenn es mich richtig in den Fingern juckt. Als Buchbloggern sind meine Erfolge nämlich auch sehr bescheiden. Ein paar historische Themen werden auch dabei sein. Ach, warten wir’s einfach ab.