Eigenen Anspruch nicht ganz erfüllt

Die erste Ausgabe des Future Fiction Magazine ist erschienen. Sie enthält SF-Storys aus Deutschland, Großbritannien, Indien und Mexiko.

Future Fiction Magazine: Deutsche Ausgabe. 01/Feb22. 102 Seiten. ISBN 979-8535686790.

Jetzt liegt sie also vor mir, die ungeduldig erwartete erste deutsche Ausgabe des Future Fiction Magazine. Es ist ein ambitioniertes Vorhaben, auf dem deutschen Markt ein weiteres und dann noch international ausgerichtetes Science-Fiction-Magazin herauszubringen. Ungeduldig war ich, weil ich die unmittelbar Beteiligten persönlich kenne und vor knapp fünf Jahren in gewisser Weise Augenzeuge war, als in Dortmund der allererste Samen für die Zusammenarbeit gelegt wurde.

Bevor wir das Magazin aufschlagen, ein paar Fakten zum Hintergrund. Die associazione culturale (Kulturverein) Future Fiction ist ein Projekt des italienischen Schriftstellers, Herausgebers und Verlegers Francesco Verso. Seit etwa acht Jahren bringt er in dem Verlag in Rom nicht-angloamerikanische SF in zum Teil zweisprachigen Ausgaben heraus. Besonders intensive Kontakte hat er nach China. Es ist auch eine Anthologie mit deutscher Science-Fiction erschienen (»Obsolescenza programmata«, 2018). Alle darin vertretenen Autoren hatte Verso 2017 beim Eurocon in Dortmund kennengelernt, darunter den Mitherausgeber des neuen Magazins, Uwe Post, der schon zahlreiche Romane und Kurzgeschichten veröffentlicht hat und zu den bekanntesten Akteuren der deutschen SF-Szene gehört. Zweite Herausgeberin ist Sylvana Freyberg, die seit Jahren im SF-Fandom aktiv und seit Kurzem Chefredakteurin der »Andromeda Nachrichten«, des Mitgliedermagazins des Science-Fiction-Clubs Deutschland, ist.

Das als E-Book und Taschenbuch exklusiv über Amazon vertriebene Magazin hat in Print das Format ~18×25 Zentimeter und 102 Seiten. Die Texte sind (bis auf ein Interview) zweispaltig mit relativ großem Durchschuss gesetzt. FFM 01/Feb22 enthält zahlreiche Abbildungen in Schwarzweiß. Die umlaufende Coverillustration ist von dem schwedischen Künstler Joakim Olofsson.

Ein programmatisches Manifest

Enthalten sind außer einem Vorwort der Herausgeber fünf Storys, ein Interview, ein Sachtext sowie das programmatische Manifest »Der neue ›Sense of Wander‹« (kein Tippfehler, es geht ums Wandern im übertragenen Sinne, um die Suche nach Geschichten) von Francesco Verso. Darin heißt es unter anderem: »Durch den ›Sense of Wander‹ ist es möglich, den vielen Stimmen und Visionen, die durch die Kolonisierung der Zukunft durch die englischsprachige Welt ausgeschlossen wurden, ihre Würde zurückgeben.«

Francesco Verso beim Eurocon 2017 in Dortmund.

Auf die Beiträge gehe ich hier nicht ein. Ich müsste zu viel spoilern. Sie sind lesenswert und genügen dem Versprechen der Herausgeber, »glaubwürdige Geschichten von Morgen, also aus der nahen Zukunft« zu liefern, die »Möglichkeiten unseres Zusammenlebens und unserer Entwicklung aufzuzeigen«. Das Konzept, Storys aus verschiedenen Kulturkreisen zu bringen und dem deutschen Leser damit die Vielfalt der SF auf unserem Globus nahezubringen, ist ohnehin zu begrüßen. Mit einer Story pro Ausgabe macht das seit Jahren das SF-Magazin Nova (in der jüngsten Ausgabe Iván Molina aus Costa Rica).

Bei den deutschen Beiträgen setzten die Macher auf bekannte Namen: Robert Corvus sowie Angela und Karlheinz Steinmüller sind mit Kurzgeschichten vertreten, den Sachtext über interstellare Raumfahrt steuerte Phillip P. Peterson bei. Die übrigen Autorinnen und Autoren kommen aus Mexiko (Martha Riva Palacio Obon), Indien (Lavanya Lakshminarayan) und Großbritannien (Ian McDonald). Das Interview führte Uwe Post mit Lakshminarayan übers Gaming. Bis auf »Algenbiografie« von Obon (Original) und Versos »Sense of Wander« (Original) sind alle Texte Erstveröffentlichungen.

Aber die FFM-Herausgeber hätten konsequenter ihrem eigenen Anspruch folgen sollen. Verso schreibt, dass viele in ihrer Heimat wichtige und geschätzte Autoren »auf globaler Ebene unsichtbar« seien, »weil sie nicht auf Englisch schreiben«, und Post und Freyberg beklagen in ihrem Editorial die »eindimensionale[n] Übermacht aktueller, hauptsächlich anglophoner SF«. Ian McDonald aber ist ein etablierter englischsprachiger Autor, der alles andere als unsichtbar ist. Er hat sogar eine eigene deutsche Wikipedia-Seite. Lakshminarayan ist zwar Inderin und vertritt eine nicht-westliche Perspektive, aber sie schreibt auf Englisch. Lediglich die Story von Obon erfüllt den Anspruch wirklich: Die Autorin schreibt auf Spanisch und wurde in ihrem Heimatland vor allem für Kinder- und Jugendbücher mehrfach ausgezeichnet.

Die Herausgeber sind nicht nur so ehrlich, darauf hinzuweisen, dass sie den Autorinnen und Autoren »nur ein eher symbolisches Honorar zahlen«, sondern auch, dass sie aus Kostengründen den KI-basierten Übersetzungsdienst DeepL nutzen. Das mögen manche für ein Sakrileg halten, aber warum nicht? Es ist schließlich SF, in der es häufig um Künstliche Intelligenz geht. Dann kann man sie auch nutzen.

Fazit: Das Future Fiction Magazine hat einen ordentlichen Start hingelegt, es ist aber »Luft nach oben«. Die Herausgeber sollten sich auf die »unsichtbaren« SF-Welten fokussieren und auch bei den deutschen Beiträgen den Mut haben, ausgetretene Pfade zu verlassen. Der Preis von 7 Euro für das Heft (E-Book 3,99 €) halte ich gerade noch für vertretbar.

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Arno Schmidt lässt die Mutanten tanzen

»Die Gelehrtenrepublik« ist ein Roman, der in der Zukunft spielt. Ist es auch ein Science-Fiction-Roman? Die Frage kann man mit »Nein« beantworten, muss man aber nicht.

Arno Schmidt steht seit Jahrzehnten in meiner Büchersammlung.

Wenn ich mal wieder nach der Lektüre allzu vieler erzählerisch und sprachlich mittelmäßiger bis langweiliger SF-Kurzgeschichten und -Romane Abstand brauche, greife ich gerne zu einem Buch von Arno Schmidt (1914-1979). Meine Wahl fiel dieses Mal auf »Die Gelehrtenrepublik« von 1957 (mein Geburtsjahr nebenbei), aus gegebenen Anlass: Im Verlag p.machinery wird eine Neuausgabe mit Illustrationen von Thomas Franke vorbereitet (Video, ~ ab Minute 30). p.machinery ist einer der wichtigsten deutschen Kleinverlage für Science Fiction.

Hat Arno Schmidt etwa Science-Fiction geschrieben? Schmidt-Fans auf der einen und SF-Fans auf der anderen Seite würden unisono, mit deutlich hörbarer Empörung in der Stimme sagen: Nein! Die einen, weil sie SF für verachtenswerte Trivialliteratur halten, die anderen, weil es eben keine Science Fiction sei (frei nach Damon Knight: SF ist, was SF-Leser dafür halten.) und dann noch so merkwürdig geschrieben. Die kleine Schnittmenge beider Gruppen, zu der ich gehöre, würde »Ja/Vielleicht/Hm?« sagen.

Hm?

Schmidts »Gelehrtenrepublik«, eine sogenannte Quellenfiktion, hat eine ganze Reihe von Elementen, wie sie in SF-Romanen gang und gäbe sind:

  • Der Roman spielt rund 50 Jahre in der Zukunft.
  • Europa ist nach einem Atomkrieg zerstört.
  • Deutschland gibt es nicht mehr.
  • Der fiktive Übersetzer des Romans ist einer von nur noch 124 lebenden Deutschen.
  • In Amerika zieht sich ein von hohen Mauern begrenzter Hominidenstreifen über 4000 Meilen von Nord nach Süd. In diesem Sperrgebiet leben drei mutierte Lebensformen, Mischungen aus Mensch und Tier: Zentauren (Mensch-Pferd), Never-nevers (Mensch-Spinne) und Fliegende Masken (Mensch-Schmetterling).
  • Die Supermächte USA und UdSSR haben ihr »gesamtes spalbares Material« im Mondkrater Wargentin entsorgt, was bei Neumond als roter Fleck sichtbar ist.
  • Es gibt Mondflüge.
  • Die titelgebenden Gelehrtenrepublik IRAS (International Republic for Artists and Scientists) ist eine über die Weltmeere fahrenden riesige Insel bzw. Plattform. Dort leben und wirken geniale Wissenschaftler und Künstler aus aller Welt in einem vermeintlich idealen Gesellschaft.
  • Auf der Insel werden von den beiden Supermächten, die jeweils einen von einer neutralen Zone getrennten Inselteil kontrollieren, transhumane Experimente gemacht: Die UdSSR verpflanzt Gehirne alternder Genies in junge Körper (einschließlich Geschlechtertausch) und die Gehirne der »Körperspender« in Hunde, die zur Spionage eingesetzt werden; die USA verlängern die Lebensspanne von Menschen durch Hibernation (Winterschlaf).

Die Handlung: Der amerikanische Reporter Charles Winer, der schon auf dem Mond war, darf für 50 Stunden die IRAS besuchen, die gerade im Nordpazik unterwegs ist. Um das Zubringerschiff zu erreichen, muss er den Hominidenstreifen zu Fuß durchqueren. Dabei lernt er eine Zentaurin kennen, hat Sex mit ihr, und trifft auf die Spinnen- und Schmetterlingsmutanten. In der Gelehrtenrepublik angekommen, wird er von den Inselkommandanten West und Ost als Spion und Vermittler in bizarren Entführungsfällen eingeetzt, wobei beide Seiten ihm freimütig Einblick in ihre Experimenten geben. Die Vermittlung scheitert, die beiden verfeindeten Seiten manipulieren den Antrieb der Insel so, dass sie ins Rotieren gerät und zu zerbrechen droht. Winer kann die Insel unbehellig verlassen und in seine Heimat zurückkehren.

Also, alles Elemente für einen spannenden SF-Roman. Es gibt aber keinen Spannungsbogen, keinen Konflikt, der Protagonist agiert nicht, sondern ist Beobachter und denkt sich seinen Teil. Es geht Schmidt um Erkenntnis. In der Gelehrtenrepublik mit ihrem deutlichen Bezug zu Utopia wird das Ideal an der Wirklichkeit der 1950er Jahre (Atomkriegsgefahr, Blockkonfrontation etc.) gemessen und ist, so Schmidts Credo, zum Scheitern verurteilt. Ein Thema, das sich durch sein gesamtes Werk zieht.

Charakteristisch für Schmidts Stil ist außer einer eigenwilligen, jede Konvention ignorierende Orthografie die fragmentarische Erzählweise: »Der Sinn dieser ›zweiten‹ Form ist also, an die Stelle der früher beliebten Fiktion der ›fortlaufenden Handlung‹, ein der menschlichen Erlebnisweise gerechter werdendes, zwar magereres aber trainierteres, Prosagefüge zu setzen.« So sieht das im konkreten Fall, dem Anfang der »Gelehrtenrepublik«, aus:

22.6.2008 : Auf Kankerstelzen aus Licht der kleingeschnürte Sonnenleib über der Landschaft.
Spätnachmittag im Auto1 : nochmal nachfühlen – ? – Ja : Notizblock, Fernrohr, Grüne Brille; Ausweise vor allem. / Und die Straße rappelte : Sonne & Kakteen gemischt. Faul lag mein Fingerzeugs vor mir. Daneben rauchte der Captain (und sang; immer auf ‹uun› : moon und noon und June und racoon – gibt es etwa schon Menschengruppen, die nur einen auf bestimmte Vokale hin gefärbten Wortschatz erlernen?).

1 Geräuscharm, atomgetrieben; ich wählte den noch am nächsten kommenden der verschollenen Begriffe.

Aus: Arno Schmidt: Die Gelehrtenrepublik. In: Arno Schmidt: Bargfelder Ausgabe, Werkgruppe I, Bd. 2. Zürich 1986: Haffmans. ISBN: 3-251-80002-7, S. 225


Schmidt hat, nach Genre-Maßstäben, keinen SF-Roman geschrieben, und das sicher nicht in bewusster Abgrenzung. Zwar kannte er die SF-Klassiker Jules Verne, H.G.Wells, Kurd Laßwitz und Hans Dominik (den er zu den »Elendsten« unter den deutschen Schriftstellern zählte), aber dass er SF als eine bestimmte Literaturgattung wahrnahm, erscheint mir ausgeschlossen. Zumal das Genre während der Entstehungszeit des Romans 1956/57 mehr als heute ein Nischendasein führte. Heftromane, die ein paar Jahre zuvor aufgekommen waren, wird er in Zeitschriftenkiosken gesehen haben, und in Leihbüchereien werden die phantastisch-wissenschaftlichen Romane wohl auch nicht seiner Aufmerksamkeit entgangen sein. Aber diese Begegnung hat keine Spuren hinterlassen.

»Die Gelehrtenrepublik« würde ich nach dem von Bruce Sterling (englicher SF-Schrifsteller und -Kritiker) geprägten Begriff zur Slipstream-Literatur zählen. Damit sind u. a. literarische Werke mit fantastischem oder unrealistischem Inhalt gemeint, die SF-Elemente verwenden, aber nicht dem SF-Genre zugeordnet werden und auch formal nicht den genretypischen Konventionen entsprechen. Allerdings hat Slipstream wie SF einen entscheidenden Mangel: Es gibt keine allgemein anerkannte Definition.

Der Roman ist übrigens nicht das einzige Beispiel fantastischer Elemente in Schmidts Werk. Im Roman »KAFF auch Mare Crisium« (1960) klingt schon im Titel an, dass ein Teil des Romans auf dem Mond spielt (weil die Erde nach einem Atomkrieg unbewohnbar geworden ist), und in der Erzählung »Goethe und einer seiner Bewunderer« (1958) können Tote für einige Stunden wieder lebendig gemacht werden, was Schmidt nutzt, um als Ich-Erzähler mit Goethe durch Darmstadt zu spazieren. In »Die Schule der Atheisten« (1972) werden nach einem verheerenden Atomkrieg sogar Ufos gesichtet.

Sehr hilfreich bei der Recherche zu diesem Blogpost war mir die Homepage der Arno-Schmidt-Stiftung und dort besonders die online duchsuchbaren Werke der sogenannten Bargfelder Ausgabe (daraus wird auch zitiert): https://www.arno-schmidt-stiftung.de/eba/search

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Konfrontation mit dem Unerwarteten

In »Far From The Light Of Heaven« von Tade Thompson treibt ein Mörder sein Unwesen auf einem Raumschiff.

Tade Thompson: Far from the Light of Heaven.
New York, 2021. 399 S. ISBN 978-0356514321.

Den gerade vergangenen Lesemonat Januar habe ich mit »Far From The Light Of Heaven« von Tade Thompson beendet. Der in England lebende Nigerianer hat eine flott zu lesende, aber dennoch tiefgründige Raumfahrerstory geschrieben, die sich ganz auf die Charaktere konzentriert. Der Roman lebt von deren Interaktionen und der Konfrontation mit dem Unerwarteten.

Hauptfigur ist Michelle Campion, genannt Shell, die mit dem AI-gesteuerten Raumschiff Ragtime Kolonisten von der Erde zum Planeten Bloodroot bringt. Wie die Kolonisten verbringt die Astronautin den zehn Jahre dauernden Flug im Tiefschlaf. Als die Ragtime ihr Ziel erreicht und Michelle erwacht, sind 30 Kolonisten tot. Aber nicht einfach im Schlaf gestorben, sondern umgebracht und zerstückelt. Außerdem ist die AI ausgefallen, und ein Wolf streift durch das Schiff.

Die Regierung von Bloodroot schickt den Ermittler Rasheeed Fin und dessen Androiden-Assistenten Salvo ins All, um den Mord aufzuklären. Unterstützung erhält Shell außerdem von Leonard Biz, einem alten Bekannten ihres Vaters, und dessen Tochter, die von der autonomen Raumkolonie Lagos herbeieilen. Es dauert lange, bis sie dem Mörder auf die Spur kommen. Es passieren eine Menge merkwürdiger Dinge, und bald ist die Ragtime ein halbes Wrack.

Shell stemmt sich dem mit allen Kräften, vor allem aber mit ihrem durch intensives Training erworbene Astronauten-Routine entgegen. Sie will das Schiff und vor allem die Kolonisten retten. Für einen gehörigen SF-Anteil sorgt Joké, Biz’ Tochter. Sie ist eine Lamber und kann sich an andere Orte versetzen.

Man muss nicht das Nachwort lesen, um zu erkennen, dass Thompson in »Far From The Light Of Heaven« ein altes Krimi-Motiv aufgreift – das Mysterium des verschlossenen Zimmers – und auf die Spitze treibt. Denn was kann isolierter sein, als ein Raumschiff, das durchs All fliegt? Wie der Mörder an Bord gekommen ist und was seine Motive sind, erschließt sich nach und nach in der zweiten Hälfte des Romans.

Was mir besonders gut gefallen hat: Thompson hat genretypische Elemente nur sparsam eingesetzt. Er verzichtet weitgehend auf die Beschreibung von Äußerlichkeiten. Wenn Erklärungen vor allem von Technik erforderlich sind, begnügt er sich oft mit stakkatohaften Aufzählungen. Das macht das Buch schlank und intensiv; einige Kapitel haben nur ein, zwei Seiten.

Ich bin gespannt, ob bzw. wann »Far From The Light Of Heaven« Deutsch erscheint. Thompson ist einer der wenigen afrikanischen Phantastik-Autoren, dessen Bücher einen deutschen Verlag (Golkonda, Suhrkamp) gefunden haben.

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