Ich komme nicht zum BuCon

Buchmesse-Convent 2016

Ich kann in diesem Jahr nicht zum Buchmesse-Con, der großen Messe für das phantastische Literaturgenre, nach Dreieich kommen. Mir ist etwas dazwischen gekommen, die vorgezogene Landtagswahl in Niedersachsen. Deswegen muss ich am BuCon-Wochenende arbeiten (Wochenenddienst bei einer Tagesszeitung). Das ist sehr bedauerlich, aus verschiedenen Gründen.

  1. Ich werde eine ganze Reihe von Leuten nicht treffen. Das gehört ja mit zu den Gründen, warum man überhaupt zum BuCon fährt. Den einen oder die andere hätte ich dort das erste Mal getroffen, andere nach einem Jahr wieder, und sicher wären auch einige dabei gewesen, die ich zwischendurch schon mal gesehen habe. Zum Beispiel neulich auf der Phantastika in Oberhausen.
  2. Zum ersten Mal wäre ich mit einem eigenen Beitrag an einem Programmpunkt auf einem Con beteiligt gewesen. Peggy und Rico vom Verlag Modern Phantastik hatten mich ausgesucht, meine Kurzgeschichte »Das letzte Mammut« aus der Anthologie »Meuterei auf Titan« vorzustellen. Jetzt werden Jacqueline Montemurri, Irene Maschke und Oliver Koch den Programmpunkt ohne mich machen müssen, was ihnen aber sicher nicht schwerfällt (fängt um 17 Uhr an).
  3. Wie im vergangenen Jahr wollten wir am Sonntag auf der Rückfahrt von Dreieich die Buchmesse im nahe gelegenen Frankfurt besuchen. Nun wäre es nicht ganz so schlimm gewesen, diesen Besuch einmal ausfallen zu lassen – wenn nicht ausgerechnet an diesem Sonntag Nnedi Okorafor in Frankfurt lesen würde. Diese vermutlich einmalige Gelegenheit zu verpassen ist mehr als bedauerlich. Sie hat den tollen Roman »Lagune« geschrieben (meine Rezension), und jetzt ist gerade ein weiterer Roman bei Cross Cult auf Deutsch erschienen, »Das Buch des Phönix« (den ich bestimmt noch lesen werde).

Genug gejammert. Ich wünsche allen BuCon-Besuchern einen tollen Tag – und ich komme dann nächstes Jahr. Dann wird’s hoffentlich keine vorgezogenen Wahlen geben. Aber wetten würde ich darauf bei den herrschenden politischen Verhältnissen in diesem Land nicht unbedingt.

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