Das Kind braucht einen Namen: Teil 1

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Als Verfasser literarischer Texte kommt man schnell an den Punkt, an dem man seinen Figuren Namen geben muss. Das ist fast wie bei der Geburt eines Kindes. Den Namen wird die Figur ebenso wie das Kind ein Leben lang mit sich tragen, also übernimmt man als Autor jede Menge Verantwortung. Manche werden dieser Verantwortung gerecht, andere scheitern.

Wie im richtigen Leben gibt es bei der Namensgebung für eine literarische Figur keine verbindlichen oder einfachen Regeln. Ob jemand sein Kind Charlotte oder Chantal nennt, ist Geschmackssache und muss jeder selbst wissen. Die Entscheidung fällt allerdings im richtigen Leben nicht im luftleeren Raum, sondern ist von vielen Einflüssen abhängig. Es kann keinem Schriftsteller schaden, solche Regeln zu kennen (und sie gegebenenfalls zu ignorieren). Eine falsche Namenswahl kann einer Geschichte Schaden zufügen.

Der Beitrag hat mehrere Teile.

Teil I: Was ist ein Name?

Ein Name ist ein Wort, mit dem eine Person identifiziert und individuell bezeichnet wird. Ohne Namen könnte man einen Menschen nicht persönlich ansprechen, sondern müsste »He, du« oder etwas ähnliches sagen, und in der Kommunikation mit anderen würde man zu umständlichen Beschreibungen greifen. »Peter« ist kürzer und prägnanter als »der Typ, der in dem gelben Haus am Ende der Straße wohnt«. Continue reading „Das Kind braucht einen Namen: Teil 1“

Bei David Bowie in Groningen

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In der Ausstellung ist fotografieren verboten. Deshalb gibt es nur ein Foto vom Merch.

Heute habe ich zum zweiten Mal die große David-Bowie-Ausstellung besucht. Gegenüber der Premieren-Show 2013 🔗 in London im Victoria and Albert Museum hinterließ die Präsentation im Groninger Museum 🔗 bei mir einen intensiveren Eindruck. Wer weiß, woran es gelegen hat. An dem anderen, großzügigerem räumlichen Aufbau, am Zweitkontakt oder an der Tatsache, dass Bowie inzwischen tot ist? Es waren auch einige andere Exponate zu sehen, unter anderem zum Album »The Next Day«, ein paar Sachen aus seiner Berliner Zeit (unter anderem der Schlüsselbund seiner Wohnung; den hat er offenbar einfach mitgenommen), und ein Video zu seinem finalen Album »Blackstar«. Continue reading „Bei David Bowie in Groningen“

Geheimprojekt und Verlosung

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Ein »Geheimprojekt« nimmt langsam Gestalt an. Man kann es sich wegen der Abbildung vielleicht denken: Es geht um ein Buch. Und es geht um Science-Fiction.

Derzeit ist es noch bei den Testlesern/im Lektorat. Einer hat mir bereits gesagt, er werde es seiner Schwester zum Lesen geben. Die beiden geben sich gegenseitig Leseempfehlungen. Das ist schon mal viel versprechend.

Um die Wartezeit zu überbrücken, verlose ich drei Exemplar des Buchs. Wer weiß, in welcher Stadt das Umschlagbild gemacht wurde und einen Kommentar mit dem Ortsnamen schreibt, nimmt daran teil. Einsendeschluss ist der Tag, an dem das erste gedruckte Exemplar vor mir liegt.