Der Ostfriesland-Äquator

Ein Torbogen markiert auf dem Ostfriesland-Wanderweg den angeblichen «Ostfriesland-Äquator».
Ein Torbogen markiert auf dem Ostfriesland-Wanderweg den angeblichen «Ostfriesland Äquator».

Wer mit dem Rad auf dem Ostfriesland-Wanderweg von Aurich aus Richtung Küste fährt, überquert zwischen Sandhorst und Plaggenburg angeblich den «Ostfriesland-Äquator». Ein hölzerner Torbogen und eine in das Pflaster eingelassene Leiste aus Metall, ähnlich wie die am Nullmeridian im Londoner Stadtteil Greenwich, weisen darauf hin. Eine Tafel, die am Torbogen angebracht ist, erklärt, dass sich Ostfriesland zwischen dem 53. und dem 54. Grad nördlicher Breite erstreckt, mithin der Äquator, der Ostfriesland in eine nördliche und eine südliche Hälfte teilt, bei 53° 30′ zu finden ist.
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Eine Landkarte von Marco Polo

Was wusste Marco Polo von Amerika? Zunächst einmal würde man sagen: nichts. Er hat 200 Jahre vor Christoph Columbus gelebt, da lag die Neue Welt außerhalb des Vorstellungsvermögens der Alten Welt. Aber Polo war (wahrscheinlich) in China, und dort gab es die Sage von Fusang, einem Land jenseits des Ozeans.

Nun spekuliert ein amerikanischer Forscher, Benjamin B. Olshin, in seinem für Ende Oktober angekündigten Buch «The Mysteries of the Marco Polo Maps» darüber, ob auf einer Zeichnung, das Polo zugeschrieben wird, der Küstenverlauf von Alaska skizziert ist. Darüber berichtet das renommierte Smithsonian Institute in seiner Online-Ausgabe (abgerufen am 24.9.2014).

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