Meuterei auf Titan – jetzt bestellen

cover_titanDie SF-Anthologie »Meuterei auf Titan« mit einer Zeitreise-Kurzgeschichte von mir kann jetzt als E-Book (VÖ: 30.7.) vorbestellt werden. Die Printausgabe erscheint im Herbst.

Zusätzliche Infos gibt es in diesem Blogpost von mir.

Das ist der erste Satz aus meiner Geschichte, deren Titel ich noch nicht verrate:

»Nun, wie hat Ihnen die Nilpferdjagd in Kolumbien gefallen?«

Die Sieger stehen fest

DSFP Medaille
Diese Medaille bekommen die Gewinner des Deutschen Science-Fiction-Preises (und einen Scheck über 1000 Euro).

Die Entscheidung der Jury über den Deutschen Science-Fiction-Preis 2017, die am Sonntag bekanntgegeben wurde, wartet mit einer Überraschung auf. In der Kategorie »Roman« ist nicht einer der vermeintlichen Favoriten als Preisträger gekürt worden. Die Wahl fiel auf »Die Welten der Skiir 1: Prinzipat« von Dirk van den Boom. Als Favoriten galten »Ommi« von Andreas Brandhorst und »Teufelsgold« von Andreas Eschbach, also die Romane von zwei Autoren, deren Romane von großen Verlagen (Piper; Bastei Lübbe) veröffentlicht wurden.

Bei den Kurzgeschichten entschied sich die Jury für »Das Netz der Geächteten« von Michael K. Iwoleit. In dieser Kategorie war das Rennen wohl offen, es gab keinen ausgewiesenen Favoriten; dass es bei den Nominierungen eine große Schnittmenge mit denen für den Kurd-Laßwitz-Preis, den anderen deutschen SF-Literaturpreis, gab, zeigt, wie geschlossen das Feld war. Continue reading „Die Sieger stehen fest“

So war es beim Buchmesse-Convent 2016

Buchmesse-Convent 2016
Es war viel los beim BuCon.

Es muss eine geheimnisvolle Verbindung zwischen Axel Kruse und mir geben. Vielleicht kann er Gedanken lesen oder es spüren, wenn ich mich ihm nähere. Jedenfalls ist er auf jedem Con immer der erste Bekannte, der mir über den Weg läuft. Das war beim Coloniacon in Köln so, beim MediKon in Oldenburg und jetzt wieder beim BuCon 2016 im Bürgerhaus von Dreieich-Sprendlingen, wo sich am 23. Oktober die deutsche literarische Phantastikszene getroffen hat. Axel kenne ich sei dem Schlosscon 2014 in Schwerin, als er den Deutschen Science-Fiction-Preis für seine Kurzgeschichte »Seitwärts in die Zeit« bekam.

Er ist also ein waschechter Science-Fiction-Autor, was allerdings auf dem Buchmesse-Convention, wie BuCon in der Langform heißt, nichts Besonderes ist. Da laufen immer eine Menge rum, und ich will gar nicht erst versuchen, auch nur die aufzuzählen, die ich persönlich kenne (bestimmt würde ich jemanden vergessen). Continue reading „So war es beim Buchmesse-Convent 2016“

Dreieich und Frankfurt warten: Buchmessen-Wochenende voraus

Frankfurter Buchmesse
Buchmesse am Sonntag: Es herrscht Gedränge.

Der Koffer ist noch nicht gepackt – aber ansonsten sind meine Vorbereitungen für das bevorstehende Buchmesse-Wochenende abgeschlossen. Viel vorbereiten muss man dafür nicht; ein paar Visitenkarten zusätzlich einpacken, ein paar Leute kontaktieren, Fahrkarte und Hotel besorgen.

bucon_drache_300pxAm Sonnabend geht es zunächst nach Dreieich-Sprendlingen. In dem Ort vor den südlichen Toren von Frankfurt trifft sich seit mehr als 30 Jahren jeweils am Buchmesse-Wochenende im Oktober die deutsche Fantastik-Szene zum Buchmesse-Con. Dort kommen Verleger, Autoren und Leser der Science-Fiction- und Fantasy-Literatur zusammen, tauschen sich aus, knüpfen und vertiefen Kontakte, freunden sich an, trinken zusammen – all das eben, was man in einer großen Familie so tut. Denn um ein Familientreffen der besonderen Art handelt es sich, nach allem, was ich gehört habe.

Für mich ist es der erste Besuch des Cons, und leider kann ich erst nachmittags dort sein. Von Ostfriesland dauert es halt ein bisschen bis nach Südhessen. Ich freue mich schon auf die inzwischen vielen Bekannten, die ich dort treffen werde, davon eine Reihe zum ersten Mal persönlich. Das wird spannend. Vielleicht bleibt daneben auch Zeit für die eine oder andere Lesung. Glücklicherweise laufen die für mich besonders interessanten Programmpunkte nicht gleichzeitig.

Zwischen tausenden Buch-Neugierigen

Nicht jede Gestalt, die man auf der Messe trifft, ist ein Büchernarr.

Am Sonntag, wenn das 31. Festival der phantastischen Literatur längst Geschichte ist, aber die Folgen des Nachtreffens vom Vorabend noch spürbar sein werden, geht es zur »richtigen« Frankfurter Buchmesse. Dort mischen meine Frau und ich uns unter Tausende andere Buch-Neugierige. Vergangenes Jahr haben wir uns schon mal durch die Massen gedrängt (hier nachlesen), wir kennen uns also schon (ein bisschen) aus (und ich hoffe, dass das gastronomische Angebot dieses Jahr besser sein wird, befürchte aber, dass das nicht der Fall sein wird).

Es gibt immer etwas zu entdecken, worauf man sonst nie stoßen würde, und vom vergangenen Jahr weiß ich, dass sich ein Bummel bei den nicht-deutschsprachigen Verlagen lohnt (da ist es auch nicht so voll). Sehenswert sind auf der Buchmesse auch die Cosplayer; vielleicht schauen wir beim Finale der Deutschen Cosplaymeisterschaft vorbei, das am Sonntagnachmittag ist, obwohl mich das Genre selbst nicht wirklich interessiert.


Weiterführende Links

Frankfurter Buchmesse

Buchmesse-Convention (BuCon)

Ich bin jetzt der Rocket-Man

Der Rocket-Man mit seiner Rakete. Im Garten kann sie nicht stehen bleiben, sie ist aus Pappe.

Der Urlaub ist so gut wie vorüber, und ich bin jetzt der Rocket-Man. Am Mittwoch habe ich eine Rakete bekommen, einen Aufsteller des Schreibgeräte-Anbieters Lamy (Dank an Bücher Borde in Leer). Das Teil ist aus Pappe. Um die angedeuteten Bullaugen gibt es einen Kranz von LEDs. Leider ist die Batterie leer und lässt sich nicht ohne weiteres austauschen. Die Rakete dient vorläufig als Regal in unserem Esszimmer, bis ich einen besseren Platz gefunden habe.

Den Urlaub haben wird in Konstanz am Bodensee verbracht; darauf deuteten schon die drei vorhergehenden Blogposts hin. Dort wurde Graf Zeppelin geboren, der Erfinder des nach ihm benannten Luftschiff-Typs. Auch wenn deren Hochzeit seit dem Unfall von Lakehurst 1937 vorbei ist, fliegen Zeppeline noch immer beziehungsweise wieder. Gerne hätte ich einen Rundflug mitgemacht. Aber wenn man mehr will, als einmal um Friedrichshafen am Nordufer des Bodensees zu kreisen, muss man mehr als 300 Euro auf den Tisch legen – pro Person. Continue reading „Ich bin jetzt der Rocket-Man“