Das Kind braucht einen Namen: Teil 1

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Als Verfasser literarischer Texte kommt man schnell an den Punkt, an dem man seinen Figuren Namen geben muss. Das ist fast wie bei der Geburt eines Kindes. Den Namen wird die Figur ebenso wie das Kind ein Leben lang mit sich tragen, also übernimmt man als Autor jede Menge Verantwortung. Manche werden dieser Verantwortung gerecht, andere scheitern.

Wie im richtigen Leben gibt es bei der Namensgebung für eine literarische Figur keine verbindlichen oder einfachen Regeln. Ob jemand sein Kind Charlotte oder Chantal nennt, ist Geschmackssache und muss jeder selbst wissen. Die Entscheidung fällt allerdings im richtigen Leben nicht im luftleeren Raum, sondern ist von vielen Einflüssen abhängig. Es kann keinem Schriftsteller schaden, solche Regeln zu kennen (und sie gegebenenfalls zu ignorieren). Eine falsche Namenswahl kann einer Geschichte Schaden zufügen.

Der Beitrag hat mehrere Teile.

Teil I: Was ist ein Name?

Ein Name ist ein Wort, mit dem eine Person identifiziert und individuell bezeichnet wird. Ohne Namen könnte man einen Menschen nicht persönlich ansprechen, sondern müsste »He, du« oder etwas ähnliches sagen, und in der Kommunikation mit anderen würde man zu umständlichen Beschreibungen greifen. »Peter« ist kürzer und prägnanter als »der Typ, der in dem gelben Haus am Ende der Straße wohnt«. Continue reading „Das Kind braucht einen Namen: Teil 1“

Blick zurück: Mein Blog im Jahr 2015

länder2015
Die Länder, aus denen meine Leser Posts aufgerufen haben

Das Jahr ist vorbei, Zeit für einen Rückblick in Zahlen auf zwölf Monate als Blogger. Manche Leute interessieren sich für Statistiken, und der eine oder andere möchte vielleicht wissen, wie es bei der »Konkurrenz« so läuft.

Aber zunächst einmal: Vielen Dank euch allen, die ihr meine Posts gelesen, kommentiert, gelobt und verrissen habt. Mir hat’s Spaß gemacht.

Das sind die Zahlen des Jahres

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