Gut versteckte Beiträge

Screenshot der Mars-Seite
Screenshot der Mars-Seite von Gerd Küveler

Über die Seite des Verlags von Dieter van Reeken, der sich um die Neuausgabe vergessener deutscher Science-Fiction verdient macht, bin ich auf einige – für SF-Fans – lesenswerte Beiträge von Prof. Dr. Gerd Küveler von der Hochschule Rhein-Main in Rüsselsheim gestoßen. Es geht darin um den Mars, Hans Dominik, die Zukunft und die ersten deutschen SF-Comics. Read More

Die bunte Welt der Weltraumtaschenbücher

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Die  Screenshot der Internetseite www.weltraumtaschenbuch.de

Wer wie ich spätestens bin den frühen 70er-Jahren angefangen, hat Science-Fiction zu lesen, konnte sie noch »live und in Farbe« kennenlernen, die Weltraumtaschenbücher von Goldmann. Mit ihren extravaganten, teilweise sehr abstrakten Titelbildern zogen sie gleich den Blick auf sich, ob sie einem nun gefielen oder nicht. Ich habe seinerzeit aber nur noch ein paar Ladenhüter erwischt, die die Jahrzehnte nicht schadlos überstanden haben.

Jetzt haben die Cover von Eyke Volkmer eine Wiederauferstehung erlebt.

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Zeitreise mit einer Prise Heimatduft

temporalRalf Boldt: Der Temporalanwalt.
Verlag p.machinery, Murnau. 188 S. 9,90 Euro.
ISBN-13: 978-3957650160.

Ralf Boldt, ein gebürtiger Norder, hat den ersten ostfriesischen Science-Fiction-Roman geschrieben. Na ja, fast. Eine Sekretärin aus Leer und der Friedhof in Pewsum spielen nur eine Nebenrolle. Temporalanwalt Hans-Jürgen Grießau ist vor allem in Oldenburg (wo Boldt arbeitet) und im Ammerland (wo er wohnt) tätig. Dort, im Moor von Husbäke, lässt der geheimnisvolle Harm Meesters die Temporalkuppel bauen, ein Institut zur Erforschung der Zeitreise.

Wie es in Zeitreise-Romanen so ist, ist bald nichts mehr so, wie es scheint. Das muss auch Temporalanwalt Grießau feststellen. Zuerst kümmert er sich nur um die juristischen Fallstricke für seinen neuen Auftraggeber, aber dann wird er immer weiter in ein undurchsichtiges Spiel gezogen, ohne wirklich etwas zu begreifen – vor allem, als plötzlich immer wieder eine Frau in Schwarz wie aus dem Nichts auftaucht und genauso so schnell wieder verschwindet, kommt er nicht mehr mit.

Das ist die Schwäche des schön ausgeklügelten Plots, der so manche Überraschung bietet: Grießau ist passiv, nur ein Beobachter, ein Manipulierter, er nimmt nie das Heft des Handelns in die Hand. Das spektakulärste Abenteuer, eine missglückte Zeitreise, die einen Mitarbeiter aus der Temporalkuppel im Jahr 300 fast in einem frühgermanischen Dorf stranden lässt, verfolgt Grießau in einer Videoaufzeichnung.

Aber dem Unterhaltungswert des Debüts von Ralf Boldt tut das keinen Abbruch. Der Roman ist kurz (188 Seiten), flott zu lesen und mit einer ordentlichen Prise Heimatduft gewürzt. Was will man mehr?

(Ostfriesen-Zeitung, 28.11.2014)

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Erdogan rewrites history

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Christopher Columbus stumbled on land on October 12th, 1492 – two weeks later he arrived at Cuba.

This is really ridiculous: The Turkish president Recep Tayyip Erdoğan has claimed in a TV show, not Columbus had discovered America, but muslims in the 12th century. He refers to the alleged mention of a mosque in Columbus‘ log book. This is reported by different media (Die Welt, ABC.es, Yahoo News). This assertion is not new, and is not getting true by repeating it.
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