»Hinterm Mond« und der Kurd-Laßwitz-Preis

Die Nominierungen für den Kurd-Laßwitz-Preis sind bekanntgegeben worden.

Die Nominierungen für den Kurd-Laßwitz-Preis für die besten Science-Fiction-Werke 2017 stehen fest. Auf den Listen stehen drei Autoren, die am 6. Oktober bei meiner Veranstaltung »Hinterm Mond 2018 – 2. Tag der Science-Fiction-Literatur« in Ostfriesland lesen werden: Andreas Brandhorst, Uwe Hermann und Uwe Post.

Herzlichen Glückwunsch allen Nominierten, auch den hier nicht genannten. Die Preise werden während des Elstercons am 23. September in Leipzig verliehen. Es besteht also eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass zwei Wochen später ein und vielleicht sogar zwei frischgebackene Kurd-Laßwitz-Preisträger in Leer lesen werden. Ein Grunde mehr, diese Veranstaltung nicht zu versäumen.

Der KLP wird jedes Jahr von SF-Profis in sieben Kategorien vergeben: Roman, Kurzgeschichte, Übersetzung, Grafik, ausländisches Werk in deutscher Erstausgabe und Hörbuch. Außerdem gibt es einen Sonderpreis für herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen SF. Wer im Einzelnen für was nominiert wurde, kann man auf der KLP-Homepage nachgelesen werden. Der undotierte KLP ist neben dem dotierten Deutschen Science Fiction Preis (DSFP) die wichtigste Auszeichnung in diesem Genre in Deutschland. Mit den Nominierungen für den DSFP ist in Kürze zu rechnen.

Dreimal Uwe Hermann

Uwe Hermann hat es auf drei Nominierungen – 1 x Roman, 2 x Kurzgeschichte – gebracht. Das muss ihm erst einmal einer nachmachen. Mich freut besonders, dass es seine Kurzgeschichte »Das Internet der Dinge« auf die Liste geschafft hat. Sie ist im Juni vergangenen Jahres in der Zeitschrift »Spektrum der Wissenschaft« (SdW) erschienen, und daran bin ich nicht ganz unschuldig. Denn auf meine Initiative hin veröffentlicht SdW seit Ende 2016 alle zwei Monate die Kurzgeschichte eines deutschsprachigen Autoren.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich, dass drei Kurzgeschichten – von Frank Lauenroth, Jacqueline Montemurri und Oliver Koch – aus der Anthologie »Meuterei auf Titan« des Verlags Moderne Phantastik auf die Nominierungsliste stehen. In der Anthologie ist auch eine Story von mir – »Das letzte Mammut« – erschienen.

Wie in den letzten Jahren habe ich fast alle für den KLP nominierten Kurzgeschichten gelesen. Bei den deutschen Romanen sieht es dagegen »finster« aus: Ich habe davon bisher erst einen gelesen, aber immerhin liegen zwei weitere Werke schon auf dem Stapel noch nicht gelesener Bücher. Besonders hoch ist meine »Trefferquote« bei den Grafiken: Ich habe acht von zehn der nominierten Werke im Bücherschrank.

Noch eine Rezension – auf fantasyguide.de

Screenshot der fantasyguide-Startseite vom 12.2.2018

Im Online-Portal fantasyguide.de (»Ihr Internetführer in Sachen Phantastik«) ist jetzt eine Rezension von Ralf Steinberg zu meiner Kurzgeschichten-Anthologie »Zeit für die Schicht« erschienen. Einen Tag lang stand sie ganz oben auf der Startseite und ist so hoffentlich von dem einen oder anderen User gesehen worden.

Ralf Steinberg, auch als Blogger lapismont bekannt, zieht folgendes Fazit:

Zeit für die Schicht und andere SF-Kurzgeschichten« von Norbert Fiks bietet ein kurzweiliges SF-Lesevergnügen. Die Geschichten wollen nicht unbedingt neue Welten erschaffen oder wissenschaftliche Ideen mit einem Narrativ besetzen, vielmehr erforschen sie Möglichkeiten im Rahmen des Gewöhnlichen.

Freundlicherweise hat mir der Fantasyguide auch gleich eine Autorenseite spendiert. Das sollte Ansporn genug sein, die eine oder andere neue Geschichte zu schreiben und zu veröffentlichen. Da herrscht im Moment leider etwas Flaute.


Mehr Infos zu »Zeit für die Schicht«

Grab this book – AfroSF: Science Fiction by African Writers

 

Ivor W. Hartmann (ed.)

AfroSF: Science Fiction by African Writers (English Edition). Storytime 2016. 406 S.

Paperback – ISBN-13: 978-0987008961

E-Book – ASIN: B00AEUH112

I’ve just finished »AfroSF«, the first ever genuine anthology of science fiction short stories by African writers. The book was published in 2013 by Ivor W. Hartmann, a writer and publisher from Zimbabwe.

»AfroSF« gives us 22 stories from 22 African authors from different countries. It starts with »Moom!« by Nnedi Okorafor, a story with a strong hint of mystery about a swordfish, and ends with »Proposition 23«, a cyberpunk story by Efe Okogu, in which artificial intelligence seeks to dominate and control humanity. Others are space flights, aliens or horror stories covering a wide range of topics.

What impresses me most is the strong African perspective. The stories take place in Africa, have Africans as protagonists, and deal with African affairs and features like corruption, abuse of power, superstition, and so on. You wouldn’t find this so consisently implemented in an European anthology.

If you enjoy reading smart short stories and are ready to broaden your horizons, you should grab this book.

»AfroSF« is available as paperback in many countries. German retailers offer it on their homepages, so your local bookstore should have no problem to order it. But have a look at the prices. They differ between 15,99 and 18,99 Euro. There is also an ebook version, but I’ve found it only at Amazon’s.


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