Die Römer in Ostfriesland

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Norbert Fiks
Die Römer in Ostfriesland
Literarische und archäologische Spuren aus der Zeit der Varusschlacht
3,49 €
E-Book für Kindle

Römische Soldaten waren in der Zeit um Christi Geburt in Zusammenhang mit den Germanien-Feldzügen mehrfach in Ostfriesland. Sie kamen mit Schiffen von ihren Legionslagern am Rhein über die Nordsee ins Land. Niederschlag fand das in den Werken römischer Historiker wie Plinius und Tacitus, und es gibt eine Reihe passender archäologische Befunde, überwiegend Münzen aus dieser Zeit, aber auch einige Militaria. Ziemlich wahrscheinlich ist, dass die Römer in der Nähe von Bentumersiel in der Gemeinde Jemgum am westlichen Emsufer ein provisorisches Lager einrichteten.

Nachdem unter Kaiser Tiberius die Pläne zur Ausdehnung des Imperium Romanum bis an die Elbe aufgegeben worden waren, kamen gelegentlich römische Händler nach Ostfriesland. Auch sie haben archäologische Spuren hinterlassen.

Was damals in Ostfriesland passiert ist und was wir darüber heute wissen können, steht alles in diesem Buch.

Sprachstümper

Auf dem Weg zum Wochenmarkt in einer ostfriesischen Kreisstadt bin ich heute an diesen Hinweisen vorbeigekommen. Sie hängen in einem Durchgang (Passage).

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Die Botschaft ist eindeutig, aber falsch geschrieben – und zwar auf beiden Zetteln, was ein Versehen ausschließt. Klar, dass sich bei diesem Wetter Obdachlose ein trockenes Plätzchen zum Schlafen suchen. Da ist so eine Passage ideal. Die Eingänge sind so weit weg, dass Regen oder Schnee auf keinen Fall bis zum Schlafplatz gelangen können, und in diesem speziellen Fall gibt es sogar eine genügend große Nische, so dass auch gelegentliche nächtliche Passanten ungehindert durchgehen können und der Schlafende nicht bemerkt wird. Wenn dort der eine oder andere pennt, wen stört’s?

Mir jedenfalls gehen Sprachstümper mehr auf den Keks.