Eine Rezension

Ralf Boldt hat in seinem Blog meine Kurzgeschichtensammlung »Zeit für die Schicht« besprochen. Das Büchlein hat ihm offenbar gefallen. Zitat:

»Die Geschichten sind teils leichte Kost, können aber auch nachdenklich machen. Den Leser erwartet auf alle Fälle eine gute Unterhaltung und eine professionelle Schreibe, die nicht langweilig ist.«

Köln, ich conne … äh… komme

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Bernd Robker hält das Con-Buch in die Kamera. Dahinter ist sein schelmisches Grinsen zu sehen.

Nur noch wenige Tage bis zum Coloniacon 🔗2016 in Köln. Über meine Vorbereitungen dafür hatte ich ja schon mal hier 🔗 geschrieben.

Ich leiste auch einen kleinen Beitrag, und der ist vielleicht schon eingetütet: Ich habe Bernd Robker für die Con-Tüte einen Packen Lesezeichen geschickt. Damit mache ich Werbung für meine kürzlich veröffentlichte Kurzgeschichtensammlung »Zeit für die Schicht«. Ein paar Exemplare bringe ich mit nach Köln. Wer neugierig ist, kann eins reservieren oder mich auf dem Con ansprechen und bekommt auch eine Widmung.

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    Meine Kurzgeschichtensammlung »Zeit für die Schicht«.

    Infos zum Buch und Bestellmöglichkeiten gibt es auf der »Zeit für die Schicht«-Seite 🔗 in meinem Blog »Gedankensprünge«.

Ich bin gespannt, ob der Con seinem legendären Ruf gerecht und zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Mit Vergnügen habe ich die Bilder angesehen, die in den letzten Tagen von Thomas Kass in der Con-Gruppe auf Facebook gepostet wurden. Der Con ist mit seinen Besuchern älter geworden. Auf einem Bild von 1982 🔗 sind lauter Jugendliche zu sehen (War einer davon älter als 16 Jahre?). Ich habe zwar keine Ahnung, ob von denen einer am Wochenende dabei sein wird, weil ich niemanden erkannt habe, aber mit Sicherheit wird diese Generation gut vertreten sein.

Neugierig bin ich auf den Con-Reader, den Bernd in diesem Video 🔗 mit leichter Schadenfreude anpreist, weil er den schon hat und wir alle warten müssen. Dass es in Köln auch die eine oder andere interessante Lektüre geben wird, dürfte selbstverständlich sein.

In diesem Blog wird es nächste Woche einen ausführlichen Con-Bericht mit vielen Bildern geben. Man sieht sich.

DSFP 2016 – Die Sieger stehen fest

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Diese Medaille bekommen die Gewinner des Deutschen Science-Fiction-Preises (und einen Scheck über 1000 Euro).

Am Pfingstmontag sind die Gewinner des Deutschen Science-Fiction-Preises 🔗 (DSFP) bekanntgegeben worden. In der Kategorie »Bester deutscher Roman 2015« geht er an »Das Schiff« von Andreas Brandhorst; in der Kategorie »Beste deutschsprachige Kurzgeschichte« hat Frank Böhmert mit »Operation Gnadenakt« gewonnen, erschienen in der Ausgabe 1/2015 des Magazins »Phantastik«. Herzlichen Glückwunsch von dieser Stelle.

In diesem Post 🔗 hatte ich das Buch von Brandhorst zu den Favoriten für den Preis gezählt, neben »Paradox« von Philipp P. Peterson. Dessen Roman hat es allerdings nur auf Platz 3 geschafft. Dirk van den Boom hat sich noch mit »Meran« dazwischen geschoben. Brandhorst und Peterson haben übrigens die Chance, den anderen deutschen Genre-Preis zu gewinnen, denn sie sind auch für den Kurd-Laßwitz-Preis (KLP) nominiert.

Ausgerechnet die Sieger-Story von Frank Böhmert habe ich bisher nicht gelesen. Die Preisträgerbekanntgabe wäre ein guter Anlass, das nachzuholen. Auf Platz 2 landete Uwe Hermann mit »Der heilige Wasserabsperrhahn« aus seinem von mir sehr geschätzten Kurzgeschichtenband »Das Amt für versäumte Ausgaben« (Rezension hier 🔗). Er ist mit einer anderen Geschichte aus dieser Sammlung auch für den KLP nominiert. »Bronze« geht an »Tremolo« von Gabriele Behrend. Ausführliche Infos zum DSFP 2016 gibt es im Blog von Ralf Boldt🔗.

Der Deutsche Science-Fiction-Preis wird vom Science-Fiction-Club Deutschland 🔗 (SFCD) verliehen und ist in beiden Kategorien mit jeweils 1000 Euro dotiert. Er wird jedes Jahr beim Jahres-Con des SFCD überreicht, dieses Mal am 13. August auf dem MediKonOne 🔗 in Oldenburg. Die Entscheidung, wer den Preis bekommt, fällt ein Komitee, in der jeder Mitglied werden kann. Im Unterschied dazu wird der undotierte Kurd-Laßwitz-Preis 🔗 von ausgewiesenen SF-Profis (Autoren, Übersetzer, Verleger, Grafiker etc.) vergeben.