Ein Tag in Paris

Eindrucksvolle Wissenschaftsgeschichte: »La Fée Électricité« im Musée d'art moderne de la ville de Paris.
Eindrucksvolle Wissenschaftsgeschichte: »La Fée Électricité« im Musée d’art moderne de la ville de Paris.

Am Sonnabend haben wir uns in Paris rumgetrieben. Einmal im Jahr muss das sein, dann fahren wir Freitagabend mit dem Bus (Janssen-Reisen, Wittmund) los, kommen am nächsten Morgen mitten in Paris an und fahren um Mitternacht wieder zurück, so dass wir gegen Sonntagmittag zu Hause sind.

Wie immer war es eine Strapaze für die Füße und den Geldbeutel. In Paris geht man weite Wege und muss tief in die Tasche greifen, wenn man nicht gerade ein Flasche Wasser aus dem Supermarkt kauft. Bei 20 Cent für 1,5 Liter fängt man an, am Kapitalismus zu zweifeln. Bei den Preisen für ein Glas Bier in der Bar nebenan nicht. Read More

Er gab Perry Rhodan ein Gesicht

Mein erster Bruck – gesehen 1970.
Mein erster Bruck – gesehen 1970.

Heute vor 20 Jahren, am 6. Oktober 1995, ist Johnny Bruck im Alter von 74 Jahren an den Folgen eines Unfalls gestorben, der Mann, der Perry Rhodan ein Gesicht gegeben hat. Man kann sich vorstellen, dass das – neben aller persönlichen Betroffenheit – für die Perry-Rhodan-Redaktion ein Schock war und einer Katastrophe gleichkam, denn Johnny Bruck hatte bis dahin seit dem Serienstart im September 1961 alle Titelbilder gemalt.
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Im Museum

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Politische Kunst: Bilderwand mit Werken der Estampa Popular

Am Montag waren wir im Museum, im Museo Reina Sofia in Madrid, einem der bedeutendsten Museen für moderne Kunst in Europa. Der Name mag vielen nichts sagen, aber wohl jeder kennt das Gemälde, für das es berühmt ist: »Guernica« von Pablo Picasso. Das Haus hat natürlich noch eine Menge mehr zu bieten, deshalb haben wir uns dort auch fast sechs Stunden aufgehalten — bis die Füße nicht mehr wollten und die Aufnahmekapazität erschöpft war.

Die bunte Welt der Weltraumtaschenbücher

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Die  Screenshot der Internetseite www.weltraumtaschenbuch.de

Wer wie ich spätestens bin den frühen 70er-Jahren angefangen, hat Science-Fiction zu lesen, konnte sie noch »live und in Farbe« kennenlernen, die Weltraumtaschenbücher von Goldmann. Mit ihren extravaganten, teilweise sehr abstrakten Titelbildern zogen sie gleich den Blick auf sich, ob sie einem nun gefielen oder nicht. Ich habe seinerzeit aber nur noch ein paar Ladenhüter erwischt, die die Jahrzehnte nicht schadlos überstanden haben.

Jetzt haben die Cover von Eyke Volkmer eine Wiederauferstehung erlebt.

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