Bernhard Brahms

* 1929 † 2019
Unternehmer, Mäzen
EmdenSchreyers Hoek

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Der Emder Bernhard Brahms war ein stadtbekannter Unternehmer und Mäzen. Als große Teile der historischen Altstadt am 6. September 1944 bei einem alliierten Bombenangriff in Schutt und Asche gelegt wurden, soll er davon geträumt haben, dass der Turm des Emder Rathauses ein Glockenspiel bekommt. Diesen Wunsch erfüllte er sich im Jahr 2000 mit dem Erlös des Verkaufs seines Elternhauses. Brahms stiftete auch einen Gedenkstein für ukrainische Kriegsgefangene und einer der drei sogenannten Delftspucker-Skulpturen am Ratsdelft, dem alten innerstädtischen Hafenbecken. Seine umfangreiche Sammlung an Grafiken, Landkarten, Silber und Porzellan vermachte er dem Ostfriesischen Landesmuseum und der Johannes-a-Lasco- Bibliothek in Emden.

Das Denkmal zeigt Brahms mit einem Fahrrad. Geschaffen wurde die Skulptur von den Künstlern Hans-Christian und Anders Petersen aus Esens; gegossen wurde sie von der Kunstgießerei Anft in Drensteinfurt.. Sie steht auf Schreyers Hoek, einer Landzunge im Emder Stadtzentrum, wo Brahms jahrzehntelang wohnte. Gestiftet wurde die aus Spenden finanzierte Bronzefigur von einem privaten Initiativkreis und am 6. September 2025, 81 Jahre nach der Bombennacht, offiziell enthüllt. Am selben Tag wurde der Teil der Promenade, die zur Figur führt, in Bernhard-Brahms-Promenade umbenannt.


Quellen:

Internetseite des Initiativkreises Skulptur Bernhard Brahms

Ausstellung in der Johannes-a-Lasco-Bibbliothek

Ein Denkmal für Bernhard Brahms, Ostfriesen-Zeitung, 6.9.2025